JAHRESRÜCKBLICK 2017 der Pfarre Bürs


Es ist schon viele Jahre zur Tradition geworden, am Ende eines Jahres auch in der Pfarre Rückschau zu halten und zu danken. Am letzten Sonntag des Jahres 2017 verfassten Hemma Berger und Monika Gabriel dazu Texte, die wir hier auszugsweise wiedergeben möchten. Sie ließen unsere „ehrwürdige“ Friedenskirche selbst zurückblicken und was in ihr als Quellort des Geistes Jesu, der uns das ganze Jahr begleitet hat, geschehen ist:

Der Kirchenraum
ist gleichsam mein Herz und der Ort, an dem ich als Kirche immer wieder erleben darf, wie viele Feste, freudige und traurige, durch das ganze Jahr hier gefeiert werden. Meine offene Tür war für viele und vieles ein Weg zur Quelle und wird es auch in Zukunft bleiben.



Die Sakristei
ist der Ort, an dem jeder Gottesdienst, jedes Fest seinen An-fang nimmt. Alle Menschen, Priester, Ministranten, Mesnerin, Lektoren, Organisten, Chorleiter, Kommunionhelfer, alle kümmern sich um das Gelingen von Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen.

Pfarrbüro

Das Pfarrbüro
ist die verborgene Quelle allen Geschehens. Ständig wird da organisiert, verwaltet, archiviert, telefoniert, werden Taufgespräche geführt, Beerdigungen verbreitet und vieles mehr. Ich sehe, dass ein besonderer Segen auf der Arbeit liegt, die hier getan wird und auf denen, die sie leisten.

Kirchplatz

Der Kirchplatz
ist im wahrsten Sinn der Quell-ort der Begegnung. Hier begegnen sich die Menschen, beabsichtigt oder unbeabsichtigt. Die meisten Menschen queren den Platz, um in die Kirche, ins Pfarrbüro, in die Bücherei oder ins „Flohkistle“ zu kommen. Ich denke aber auch ans Pfarrfest und viele Agapen, die auf diesem Platz gefeiert werden. Besonders freut es mich, wenn sich die Menschen nach dem Gottesdienst zu Gesprächen verweilen und das Erlebte nachspüren lassen.

Pfarrsaal

Mein Untergeschoss
Ist für mich die Quelle der Vielfalt, ein Schmelztiegel. Da ist Platz für alles und jeden, für kleine Feste und große Zusammenkünfte und vor allem für den großen Bücher-basar. Besonders freut es mich, hier Menschen zu begegnen, die sonst so gar nichts mit mir „am Hut“ haben. Nicht vergessen möchte ich meine ältere „Schwester“, die Martinskirche. Dieses besondere Kleinod ist die eigentliche Quelle der Bürser Pfarrgemeinde.

Nachdem wir die Räume unseres Pfarrzentrums aus dem Blickwinkel der Friedenskirche durchschritten haben, denken wir auch an die Menschen, die bereit sind, füreinander zur Quelle zu werden.

Jesus hat uns seinen Segen zugesagt und wir durften auch im Jahr 2017 immer wieder erleben, wie durch unser Handeln aus unscheinbaren Quellen ein lebensspendender Strom wurde. Gehen wir mit dieser Hoffnung vertrauensvoll in das neue Jahr 2018!

Zusammenfassung des ausführlichen Originaltextes von
Mina Mayr