Beim Familiengottesdienst im November haben sich 27 Kommunionkinder aus der Pfarre HL. Kreuz vorgestellt und Gebetsröllchen verteilt mit der Bitte, sie im Gebet zu begleiten. Am 3. Februar, dem Sonntag nach Maria Lichtmess, haben diese Kinder ihr Taufversprechen erneuert.

Die Sakramente des Neuen Bundes sind von Christus eingesetzt. Die sieben Sakramente betreffen alle Stufen des menschlichen Lebens. Die drei ersten Sakramente - Taufe, Firmung und Eucharistie - sind Sakramente der christlichen Initiation. Die Sakramente der Versöhnung und der Krankensalbung dienen der Heilung des Menschen. Ehesakrament und Priesterweihe stehen im Dienst der Gemeinschaft und Sendung der Gläubigen. Die Taufe, das erste Sakrament der christlichen Initiation, gilt als Grundlage des ganzen christlichen Lebens. Sie ist Voraussetzung für den Empfang der übrigen Sakramente. Augustinus versteht unter "Sakramentum" ein Zeichen, das auf das göttliche Leben in Christus hinweist. Er versteht es als sichtbares Wort. Christus als Ebenbild Gottes ist das Ursakrament. Gott wird in Jesus Christus sichtbar und begreifbar. Die Kirche als Verwalter der Sakramente ist Zeichen der Nähe Gottes und seiner Sorge um diese Welt. Jede sakramentale Feier ist mit einem Wortgottesdienst verbunden. Gottesdienst ist immer Dienst Gottes an den Menschen und Dienst der Menschen auf Gott hin. Bei jedem würdig gefeierten Sakrament entsteht "Koinonia" (Teilhabe und Teilnahme am Transzendenten). Wichtig ist, dass die Gläubigen die sakramentalen Zeichen leicht verstehen und innerlich mitvollziehen können.

Beim Familiengottesdienst im November haben sich 27 Kommunionkinder aus der Pfarre HL. Kreuz vorgestellt und Gebetsröllchen verteilt mit der Bitte, sie im Gebet zu begleiten. Am 3. Februar, dem Sonntag nach Maria Lichtmess, haben diese Kinder ihr Taufversprechen erneuert. So wie Maria Jesus, das Licht der Welt, in den Tempel brachte, so brachten die selbst gebastelten Tischkerzen der Kinder Licht in die Kirche. In diesem Gottesdienst wurden 2 Kinder getauft und in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Beim Taufversprechen entzündeten wir die Taufkerzen der Kinder an der Osterkerze. Die Taufkerzen werden unsere Kinder auch bei ihrer Erstkommunion am 28. April begleiten. Nach dem Gottesdienst durfte jedes Kind ein Fläschchen mit Weihwasser mitnehmen. Demnächst besuchen die Kinder die Hostienbäckerei im Kloster St. Peter. Dort werden sie von Schwester Maria behutsam auf ihren Kommunionempfang vorbereitet. In der Fastenzeit werden die Kinder das Sakrament der Versöhnung empfangen. Anschließend wird die bedingungslose Zusage Gottes mit einem Beichtfest gefeiert. Im Mai gestalten die Kinder eine Maiandacht im Franziskanerkloster mit anschließendem Grillfest im Klostergarten. Im Juni feiern sie den Dankgottesdienst.

Diese wertvollen Kinder sind uns allen anvertraut. Sie sind ihren Eltern geschenkt, den ersten Glaubensvermittlern im Leben der Kinder. Die Paten sollten unterstützen und helfen, damit sich die Taufgnade im Leben des Kindes entfalten kann und das Kind in den Glauben hineinwächst. Wir alle sind aufgerufen, diese Kinder im Glauben zu begleiten, v.a. durch unser Gebet und unseren gelebten Glauben. Nur wenn wir selbst von der Botschaft Jesu und der Liebe Gottes beseelt sind, können wir andere anstecken und neugierig auf diesen Schatz machen.

                                                                                                     Elisabeth Schaffenrath