Rückblick auf das vergangene Jahr aus Sicht unserer Taizégruppe.

Neben unseren monatlichen Taizégebeten, jeweils am 3. Freitag im Monat um 19.30 Uhr – außer im Juli und August - und unserem Rorate im Dezember, waren wir im Jahr 2018 auf Reisen. Wir sind mit unserem Pfarrer Edwin für 4 Tage nach Taizé gefahren, um das „Original“-Taizégebet und die Atmosphäre vor Ort kennen zu lernen.

Nach gründlicher Planung haben wir uns am 19. Juli gegen 6 Uhr in der Früh bei der Mariahilfkirche getroffen. Nach einem kurzen Segensgebet in der Kirche fuhren wir in Richtung Frankreich und erreichten Nachmittags Taizé.

Vor den Mahlzeiten war immer erst in der Kirche Gebet mit viel Gesang und wenig gesprochenem Text. Zwischendurch konnte man an Workshops und Bibelauslegungen teilnehmen oder in den Garten der Stille gehen. Wir haben uns in der freien Zeit die Umgebung angeschaut – die Abtei Cluny, den weltlichen Ort Taizé sowie den Andenken-Laden. Die hier angebotenen Waren werden hauptsächlich von den ansässigen Mönchen hergestellt.

Das Beeindruckende an Taizé selber waren die vielen Jugendlichen die überall fröhlich musizierten, sogar beim Putzen und Aufräumen hatten sie ihre Freude und sangen die bekannten Lieder. Es war eine friedliche Stimmung bei der man Abschalten und zur Ruhe kommen konnte. Zwei besondere Feiern möchte ich noch hervorheben: die Kreuzverehrung und die Lichtfeier. Bei der Kreuzverehrung wurde in der großen Kirche vor dem Altarraum ein Kreuz aufgestellt. Jeder konnte nach vorne kommen und es durch eine Verneigung oder Kniebeuge verehren. Hierzu wurden die passenden Lieder gesungen. Während der sog. Lichtfeier bekam jeder eine Kerze. Das Licht dieser Kerzen wurde während dem Gottesdienst von einem zum anderen mit Gesängen weitergegeben. Am Sonntag fuhren wir nach dem Morgengebet und Frühstück, erfüllt von wunderbaren Gebeten und Gesängen,  wieder in Richtung Heimat. Ich habe viele schöne Eindrücke mitgenommen und kann sagen:
Taizé ist auch noch eine 2. Reise wert! / Christine Janetschek