f5 – was ist das?

Fünf Schritte zur fairen Pfarre

e5-Gemeinden – also Gemeinden, die sich in besonderer Weise Energieeffizienz und nachhaltigem Handeln verschrieben haben – sind in Vorarlberg und über die Landesgrenzen weit bekannt. f5-Pfarrgemeinden ist das entsprechende kirchliche Pendant dazu: F steht dabei für „fair" und beschreibt den Kern des Projekts. Basis bildet die Umweltenzylika „Laudato si'" von Papst Franziskus.

Anhand der von Bischof Benno Elbs verabschiedeten Leitlinien (online | PDF) haben wir fünf Großbereiche identifiziert, in denen ökosoziales Handeln in den Pfarren schnell wirksam werden kann und für die wir auch ein Förderangebot erstellt haben:

#1 Fair5-Team und Öffentlichkeitsarbeit
#2 faire Energie
#3 fair und ökologisch beschaffen
#4 fair mobil
#5 fairer Umgang mit kirchlichen Ressourcen

#1 Fair Team und Öffentlichkeitsarbeit

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt. 18,20)
Ganz klar – Kirche, Pfarre und auch f5 funktionieren nur im Team. Suchen Sie sich deshalb MitstreiterInnen!


#2 Faire Energie

Für gläubige Menschen ist Gott die unerschöpfliche Quelle. In ihm finden wir unbegrenzte erneuerbare Energie. Auch unser pfarrliches Haushalten wird daher auf erneuerbare Energie umgestellt und auch achtsam genutzt. Nicht-erneuerbare Energie wird sparsam verwendet und auf lange Sicht ganz vermieden. Weitere Aktionsfelder sind der sorgsame Umgang mit Wärme und Wasser.


#3 Fair & ökologisch beschaffen

Bei Pfarrveranstaltungen, Büromaterial, Hostien, Wein und Weihrauch, aber auch in der Grabgestaltung oder der Beschaffung und Pflege liturgischer Gegenstände wie Kerzen oder Gewänder gibt es viele einfache Möglichkeiten, „faire“ Konsumentscheidungen zu treffen.


#4 Fair mobil

Das Evangelium geht zu Fuß – Kirche ist das wandernde Volk Gottes. Daraus erwächst eine heilsame Spiritualität der Achtsamkeit und Präsenz. Zu Fuß, mit dem „Pfarr“-Rad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind Begegnungen auf Augenhöhe möglich. Gleichzeitig schonen sie unsere Mitwelt.


#5 Faire Nutzung kirchlicher Ressourcen

Kirchenbesitz soll immer ökologisch und fair gehaushaltet werden. Wichtig ist dabei auch die Transparenz. Das beginnt bei der Entlohnung pfarrlicher MitarbeiterInnen, reicht über die Nutzung von pfarrlichem Grundeigentum und endet bei vermeintlichen Kleinigkeit wie der Pflege der Artenvielfalt.


Mehr dazu

Auch Eure Pfarre soll eine faire Pfarre werden? Meldet Euch bei Jürgen Mathis und werdet Teil des Projekts!

Jürgen Mathis
einfach.fair.leben
T 0676 832 403107
juergen.mathis@kath-kirche-vorarlberg.at