Zusammenhalt ist gerade in schwierigen Lebenssituationen sehr wichtig. Die Caritas startet dazu ein neues Angebot: „zemma lüta“ führt Interessierte mit geschulten Freiwilligen zusammen – am Telefon. Für alle, die alleine sind, Gespräche suchen, oder schlichtweg Freude an einem „Schwätzle“ haben.

Gerade in Ausnahmezeiten wie diesen ist der gesellschaftliche Zusammenhalt sehr wichtig. Für die meisten Menschen ist die häusliche Isolation in den eigenen vier Wänden eine neue und oftmals auch belastende Erfahrung. „Weil nun keine Besuche mehr möglich sind, bieten wir Mitmenschen eine neue Form von Kontakt durch unsere geschulten Freiwilligen an“, beschreibt Freiwilligen-Koordinatorin Michaela Mathis das neue Caritas-Projekt „zemma lüta“. „Wer zwei bis drei Mal in der Woche Freude an einem telefonischen „Schwätzle“ hat, kann sich bei uns melden und eine oder einen unserer Freiwilligen zu einem Kennenlern-Telefonat einladen.“ Vermittelt werden die Telefonate von der Servicestelle Freiwillligenarbeit. „zemma lüta - sich gegenseitig zuhören, erzählen und dadurch helfen! Es braucht das Gegenseitige, den Ausgleich, das Miteinander - das macht dieses Projekt für mich besonders“, freut sich Michaela Mathis auf viele Interessierte.

Menschen verbinden …

„Damit ein gutes und vertrauensvolles Miteinander möglich ist, sind alle Freiwilligen auf Gespräche vorgeschult, alle Inhalte der Gespräche bleiben vertraulich. Nach einer Kennenlernphase erfolgt auf beiden Seiten Rücksprache, ob der Kontakt weitergeführt werden möchte.“ Entsprechend der Idee #TeamNächstenhilfe dienen die Telefonate dazu, den Zusammenhalt zwischen Mitmenschen aufrecht zu erhalten und weiter zu stärken. Das Angebot ist kostenlos. Von Anfang an unterstützt wurde die Idee auch vom Kabarettisten Markus Linder: „Kommunikation ist das, was uns wohl tut, was unser Herz erwärmt und ich finde diese Aktion großartig. Greifen wir zum Hörer!“

Stichwort „zemma lüta“

T 05522/200-1041 (Mo bis Fr, 8 bis 12),
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