Kirche im digitalen Raum: Hackathon #glaubengemeinsam

Liebe/r Interessierte/r am Thema Kirchenentwicklung!

Wie haben Sie die Kar- und Ostertage gefeiert? Konnten Sie im Anders-Feiern etwas Neues entdecken? Oder sind Sie im Gefühl von Leere und Enttäuschung einer offenen Sehnsucht begegnet?
Der Versuch, diese Tage in der Familie religiös zu gestalten, kann ja - einmal mehr - zeigen, dass Religion und Hauskirche nicht mehr selbstverständlich sind. Gemeinsame Rituale müssen neu besprochen und verhandelt werden, damit sie von möglichst vielen im Haus mitgetragen werden können. Ein mühsamer und lohnender Weg zugleich. Und der Situation in unseren Pfarrgemeinden nicht unähnlich, wie ich finde.

1. Der Hackathon #glaubengemeinsam war eine spannende Erfahrung

Vor der Karwoche habe ich mit ein paar anderen Menschen aus Vorarlberg beim Hackathon #glaubengemeinsam ein neues Veranstaltungsformat kennen gelernt, bei dem das "Wissen der Vielen" mit großer Energie innerhalb von 48 Stunden zu einem beachtlich breiten Output geführt hat. Hier finden Sie einen Reisebericht.

2. Digital und spirituell

In diesen Kar- und Ostertagen war das lokale und internationale Angebot im Internet ja unüberseh- und auch unüberschaubar.
Mir persönlich haben die Gottesdienste der Netzgemeinde "da_zwischen" gefallen. Ein schlichtes und professionelles Beispiel von interaktiver Besinnung über Whatsapp und Telegram. Der berührende Höhepunkt war der Beitrag zweier Poetry-SlammerInnen zur Emmausgeschichte. Wer Poetry mag, kann das vielleicht nachvollziehen.

Wo haben Sie sich im Internet, TV oder Radio bedient? Was hat Sie abgeholt und berührt?
Aus welchen Quellen schöpfen Sie in den nächsten Wochen Mut, Zuversicht und Ausdauer?

Bleiben wir unterwegs! Bleiben Sie gesund und gesegnet!

Thomas Berger-Holzknecht