Stirbt die Demokratie?
Ist demokratische Beteiligung heute noch erwünscht und welche Rechte und Pflichten haben die Bürgerinnen und Bürger?

 

Hier finden Sie Berichterstattung und die Videoaufzeichnung zum gesellschaftspolitischen Stammtisch am 4. Februar 2019 im Kolpinghaus Dornbirn.

Impulsvortrag
Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier, Politikwissenschaftler

Auf dem Podium
Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier
Dr. Klaus Begle, Psychiater, Psychotherapeut und Mitinitiator „Sonntagsdemonstration“
Ing. Armin Amann, Obmann „mehr-demokratie! vorarlberg“
Dipl.-Päd. Judith Sauerwein, Pflichtschulinspektorin

Moderation
Thomas Matt

Eine funktionierende Demokratie lebt von der politischen Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger. Diese ist je nach Form der Demokratie mehr oder weniger im System verankert. In Österreich gibt es, neben dem Wahlrecht, Beteiligungsformen wie die Volksbefragung und die Volksabstimmung. Das Recht demonstrieren zu dürfen, die Interessenvertretung z.B. durch Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer, oder die Beteiligung der Gewerkschaften bei den Verhandlungen der Kollektivverträge sind typische Mitbestimmungsrechte in Österreich. Auch Bürgerinitiativen sind ein probates Mittel, um auf kommunaler Ebene Einfluss auf die Politik auszuüben. Reichen diese Mitbestimmungsformen in einer sich stark wandelnden Gesellschaft, die das Individuum und dessen Selbstbestimmung in den Mittelpunkt stellt, noch aus? Ist das Schweizer Modell der direkten Demokratie eine Lösung? Wie werden die Interessen derer vertreten, die zwar in diesem Land leben, aber nicht wählen dürfen? Wie gespalten ist die Gesellschaft wirklich und wie kann dem durch Mitbestimmung entgegengewirkt werden? Was können die Sonntagsdemonstrationen überhaupt erreichen? Will die aktuelle Regierung die Mitbestimmung eher beschneiden oder ist sie tatsächlich an deren Ausweitung  interessiert?
Diese und andere Fragen wollen wir an diesem Abend gemeinsam mit unseren Podiumsgästen und Ihnen diskutieren!

In Kooperation mit:
Junge Kirche Vorarlberg
Katholisches Bildungswerk Vorarlberg
Mit Unterstützung von:
Abteilung Wissenschaft und Weiterbildung, Land Vorarlberg


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