Gedanken zum Tag von Lojin Joseph Kalathipparambil, Kaplan in Dornbirn.

In der Dankbarkeit ist Jesus uns ein gutes Vorbild. Jedes Mal, wenn er das Brot in die Hand nahm, sprach er entweder ein Dankgebet oder er blickte zum Himmel. Wie könnte er auch anders?

Jesus und seine zwölf Apostel waren ständig unterwegs und kannten den Geschmack des Hungers. Immer wenn er Brot in die Hand nahm, wurde sein Herz dankbar, weil er genau wusste, dass es ein Geschenk ist.

In dieser Corona-Zeit möchte ich mich in der Dankbarkeit üben für alles, was ich im Leben bin und habe. Unser Leben ist in einen guten Garten eingepflanzt, wie der biblische Feigenbaum im Weingarten. Schauen wir darauf, wo wir eingepflanzt sind: in unseren Familien, unseren Freunden, in der Arbeitsstelle und in der Natur. Schauen wir darauf, welche Früchte und Blumen wir selbst tragen wie Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und vieles mehr. Es gibt vieles in unserem Leben, wofür wir dankbar sein können!

Ich möchte heute Gott danken für alle Menschen in unserem schönen Land Vorarlberg, weil ich hier eingepflanzt bin.

Lojin Joseph Kalathipparambil
Kaplan in Dornbirn

"Gedanken zum Tag" in Kooperation mit den Vorarlberger Nachrichten und vol.at