Im Rahmen eines festlich gestalteten Gottesdienst wurde Pfarrmoderator Matthäus Elanjimittam als neuer Pfarrer von Lingenau in sein Amt eingeführt. "Ein Pfarreinzug bedeutet nicht nur einen Führungswechsel, sondern es geht um Beheimatung in der Kirche", betonte dabei Dekan Ehrenreich Bereuter.

Begegnungen, Gespräche und gegenseitiges Kennenlernen standen beim Pfarreinzug am 11. November in Lingenau im Mittelpunkt. Im Rahmen eines Festgottesdienstes führte Dekan Ehrenreich Bereuter den Priester  in das neue Amt ein. „Ein Pfarreinzug bedeutet nicht nur einen Führungswechsel, sondern es geht um Beheimatung in der Kirche. Es ist eine große Herausforderung für drei Gemeinden als Priester dazu sein“, hielt Dekan Ehrenreich Bereuter dabei fest.

Krumbach-Langenegg-Lingenau
Dekan Bereuter verlas das Dekret, mit dem der neue Pfarrverband Krumbach-Langenegg-Lingenau gegründet wurde. Als Pfarrmoderator betreut Pfarrer Matthäus Elanjimittam  neben Lingenau auch die Pfarren Langenegg und Krumbach. Dabei bleibt jede Pfarrgemeinde eigenständig und teilt sich im neuen Pfarrverband den Priester. Im Namen der Pfarrgemeinde begrüßte die PGR-Vorsitzende Emma Fuchs den neuen Hirten in Lingenau.

Als erstes Zeichen der Verbundenheit zogen Pfarrgemeinderäte aus allen drei Pfarren mit ihren Osterkerzen ein und stellten diese beim Taufbrunnen der neugestalteten Kirche auf. Dekan Bereuter bat die Mitfeiernden um Verständnis für die nötigen Veränderungen, die sich ergeben, wenn ein Pfarrer die Seelsorge für drei Pfarren wahrnimmt.

Gemeinsam
Im Anschluss an den Gottesdienst fand eine Willkommensfeier im Wäldersaal statt, an der sich die Vereine und die Dorfbevölkerung rege beteiligten. Nach den Grußworten von Bürgermeisterin Annette Sohler stellte Pfr. Matthäus Elanjimittam sein Land und die wichtigsten Stationen seines bisherigen Wirkens vor. Der Pfarrgemeinderat präsentierte ihrem neuen Pfarrer einen Überblick über das vielfältige freiwillige Engagement im Rahmen der Kirche in Lingenau. Abschließend blickten Pfarrgemeinderäte aus Krumbach und Langenegg auf die bisherige regionale Zusammenarbeit zurück und hießen Lingenau im neuen Pfarrverband willkommen.