Mehr als 40 Kinder nahmen bei den KISI-Sommer-DAYs teil. Gesang, Schauspiel, Tanz, Gebet, Beichte und viele cool Freizeitaktivitäten standen am Programm.

Ein melodisches, mitreißendes Lied mit E-Gitarre-Klängen schallt aus Lautsprechern, ca. 25 Kinder stehen in zwei Reihen und bewegen sich. Vor ihnen zwei junge Frauen, die die Kleinen anleiten. „Dann werde ich den Vater bitten, dass er euch an meiner Stelle jemanden schickt, der euch helfen wird und euch nie allein lässt“, heißt es im Text des Liedes über den Heiligen Geist. Die Kinder machen Schritte nach rechts, Schritte nach links, beim Wort „nie“ schütteln sie den Kopf, gehen dann in die Hocke und springen mit ausgestreckten Händen nach oben.  
Das sind KISI-Kids; Gottes singende Kinder. KISI steht für „Kinder singen“. Die Verantwortlichen der Gruppe möchten Kinder und Jugendliche für Gott begeistern und ihn erfahrbar machen - vor allem durch Musicals. Vergangene Woche bot KISI Vorarlberg erstmals KISI-Sommer-DAYS im Salvatorkolleg in Hörbranz an. Das Programm war vielfältig: Gesang, Schauspiel, Tanz, Gebet, Zeit mit und für Gott, ein Abend der Barmherzigkeit, aber auch Lagerfeuer, Wasserschlachten, Schnitzeljagd und Baden. Zweck des Camps: Gott besser kennenlernen.

„Blessed"

Die Biene Bless und die Heuschrecke Ed - dargestellt von jungen, erwachsenen KISI-Teilnehmenden - betreten die Bühne im Turnsaal des Salvatorkollegs. Die Namen wurden nicht zufällig gewählt, vielmehr ergibt sich das Wort „blessed“ („gesegnet“), wenn man die beiden aneinander reiht. Die zwei Figuren begleiten durch die ganze Woche und erklären Evangelien, Bibelstellen und Theologisches kindgerecht. Jetzt spielen sie einen Sketch, der von der Dreifaltigkeit generell und dem Heiligen Geist speziell handelt. Nach dem Stück schnappt sich Lukas Bacher, der gemeinsam mit Rebekka Röthlin die Leitung der Sommerwoche innehat, das Mikrofon und bespricht mit den Kindern das soeben Gehörte. Es sei nicht schlimm, wenn sie  noch nicht alles verstanden hätten, erklärt er, wichtig sei nur, dass sie wüssten: „Der Heilige Geist ist in euch“. Alle sagen daraufhin laut „Der Heilige Geist ist in mir.“
Mehr als 40 Kinder ab sechs Jahren nahmen an der Woche teil. Abgesehen von den Kleinsten schliefen sie auch im Salvatorkolleg. Betreut wurden sie neben drei Erwachsenen von Teenies, wie sie bei KISI genannt werden: Das sind über 13-Jährige, die in einem zweitägigen Kurs auf ihre Aufgabe vorbereitet wurden. Ihnen machte die Woche Spaß - vor allem aber auch den Kleinen, wie sie begeistert erzählten.

Friedensrose für die KISI

Übrigens: Die KISI-Kids sind ausgezeichnet – und zwar mit der "Europäischen Friedensrose" in der Kategorie Inland! Das gab die christliche Friedensorganisation Europäische Friedensrose Waldhausen gestern bekannt. Die im Dreijahresrhythmus vergebene Auszeichnung ehrt Personen oder Gruppen, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung sowie für den Lebensschutz einsetzen. Die bei den KISI engagierten Kinder und Jugendliche geben den Glauben durch biblische Musicals sowie durch Lieder für den Gottesdienst weiter, die der Sensibilisierung und dem Einsatz für Frieden dienen, heißt es in der Würdigung.

Große metallene Rosen werden am 1. September 2019 auch an Preisträger in drei weiteren Kategorien verliehen – im Anschluss an einen um 14 Uhr vom früheren St. Pöltner Bischof Klaus Küng geleiteten Gottesdienst in der Pfarrkirche Asten (OÖ.). Die Friedensrosen sind eine Nachbildung einer vom Sakralkünstler Pius Frank geschaffenen, 2,70 Meter hohen Plastik aus Chrom-Nickel-Stahl, die 2002 anlässlich der oberösterreichischen Landesausstellung bei der Stiftskirche Waldhausen aufgestellt wurde.

Quelle: red / kathpress