„Keeekseee!“ Das Krümelmonster aus der Sesamstraße hatte einen ziemlich guten Riecher, als es um den Zusammenhang von Kekskonsum und Wohlbefinden geht, denn: Kekse retten Leben!

„Brauchen wir nicht Schokolade,
Honig, Nüsse und Sukkade,
und ein bisschen Zimt?
 – Das stimmt.“

Sie kennen Sie alle, diese Zeile aus Rolf Zuckowskis „Weihnachtsbäckerei“ (Wenn nicht: Nachhören!). Was der gute Mann in seiner Zutatenliste allerdings vergessen hat, sind: Eine Wohnung mit Küche und Ofen, Geld für Butter, Mehl und Milch, freie Zeit.

Dinge, auf die jeder siebte Österreicher nicht zuverlässig Zugriff hat. Rund 1,2 Millionen Menschen im ganzen Land leben in Armut oder sind armutsgefährdet. Aber: Kekse können helfen!

#keksehelfen

Caritas-Präsident Michael Landau ruft im Blick auf den Welttag der Armen am 19. November und die nahende Adventzeit alle Küchenbesitzerinnen und -besitzer auf, sich dorthin zu begeben, das Buch mit den Lieblingsrezepten zu zücken und die Verzehr-… äh: Verkaufserlöse der späteren Kekse für Menschen in Not zu spenden. Dazu werden die Backergebnisse ins Büro/in die Schule/ins Pfarrcafé/in den Sportverein mitgenommen und zusammen mit einem Glas/Becher/Kästchen aufgestellt. Ein kleines Schildchen bittet nach Verzehr um eine Spende für armutsbetroffene Menschen in Österreich – et voilà!

Auf die Plätzchen, fertig, los!

Ziel sind mindestens 2000 Kekse – zu denen aktuell noch 1.174 fehlen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Schwung Linzeraugen, wie sie Fernsehköche Andi Wojta und Alex Fankhauser schon für die Aktion gebacken haben, um einen Heizkostenzuschusses für eine Mindestpensionistin zu finanzieren oder eine junge Mutter in Notlage mit einem Baby-Erstpaket zu versorgen? Das Rezept gibt’s – ebenso wie eine Druckvorlage fürs Spendenglas – online unter: www.caritas.at
Bitte backen Sie jetzt!