Das wollen Österreichs Männer- und Frauenorden, die sich zur „Ordenskonferenz Österreich“ zusammengeschlossen haben.

Bei einer gemeinsamen Sitzung am Montag in Wien beschlossen die Vertreterinnen und Vertreter der Frauen- und Männerorden die Statuten für die zukünftige „Ordenskonferenz Österreich“. Zum designierten Vorsitzenden wurde der Salzburger Erzabt Korbinian Birnbacher gewählt, zur Stellvertreterin Sr. Franziska Bruckner. Der Zusammenschluss und alle damit verbundenen personellen Weichenstellungen werden allerdings erst dann schlagend, wenn die Statuten von Rom approbiert sind, wie die heimischen Ordensgemeinschaften mitteilten. Bis dahin bleibt der jetzige Vorstand mit Sr. Beatrix Mayrhofer und Abt em. Christian Haidinger an der Spitze im Amt.

Neue Vertretung

„Ich danke für das Vertrauen und freue mich auf den herausfordernden Dienst, erstmals gemeinsam mit Sr. Franziska Bruckner die Frauen- und Männerorden in der Ordenskonferenz Österreich vertreten zu dürfen“, so Erzabt Korbinian Birnbacher in einer ersten Stellungnahme.

Birnbacher, Taufname Georg, trat 1987 in die Erzabtei St. Peter in Salzburg ein. Nach der Feierlichen Profess 1991 wurde er 1994 im Salzburger Dom von Erzbischof Eder zum Priester geweiht. Im Jänner 2013 wurde er für zwölf Jahre zum 88. Abt des ältesten Klosters Österreichs und zum 6. Erzabt von St. Peter gewählt.

Sr. Franziska Bruckner wurde 1960 in Kirchbach im niederösterreichischen Waldviertel geboren. 1975 trat sie in die Gemeinschaft der Franziskanerinnen Amstetten ein. 1981 legte sie ihre ersten Gelübde ab, 1986 die Ewige Profess. Seit 2004 ist Sr. Franziska Bruckner Generaloberin ihrer Gemeinschaft. Sr. Franziska Bruckner war von 2008 bis 2017 Vertreterin aus dem deutschen Sprachraum in der UISG, der Vereinigung der Generaloberinnen weltweit.

Quelle: kathpress.at / red