Wie hieß es einst bei Janosch? "Oh wie schön ist Panama". Davon überzeugen sich in den nächsten Tagen und Wochen gleich 200 ÖsterreicherInnen - nebst vielen anderen Jugendlichen aus der ganzen Welt. Und natürlich sind auch VorarlbergerInnen mit von der Partie.

Mittelamerika ist von 22. bis 27. Jänner "the place to be" - außer man ist lieber alleine. Denn Ende Jänner wird Panama dank des Weltjugendtags regelrecht gestürmt. Über 200.000 DauerteilnehmerInnen werden zum Glaubensfest erwartet - der Großteil kommt dabei aus Lateinamerika. Auch Mona Pexa von der Jungen Kirche Vorarlberg und Jugend- und Jungscharseelsorger Fabian Jochum brechen am Wochenende gemeinsam mit zehn Vorarlberger Jugendlichen zum Weltjugendtag auf.

200 ÖsterreicherInnen unter 200.000 TeilnehmerInnen

Österreich ist mit 200 Jugendlichen generell gut vertreten. Die Pilger aus Österreich, die in zehn verschiedenen Gruppen - als Diözesan- und Dekanatsgruppen, mit Ordensgemeinschaften oder mit Bewegungen - nach Panama reisen, begleiten der Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl und Bundesjugendseelsorger P. Darius Lebok.

"Ergebnisoffen" nach Panama

"Junge Menschen erleben ihren Glauben aktiv und als große weltumspannende Gemeinschaft. Sie erfahren, dass uns der Glaube nicht nur verbindet, sondern auch fernab der Heimat unseren Alltag mitprägt", freut sich Krautwaschl auf zahlreiche Begegnungen. "Die vielen Pilger, die in den nächsten Tagen nach Panama kommen, werden viel Freude mitbringen", zeigt sich auch der Bundesjugendseelsorger überzeugt. Diese Freude wurzle im Glauben. Besondere Erwartungen an den Weltjugendtag habe er nicht, er fliege "ergebnisoffen" nach Panama. Die Weltjugendtage sind für den Bundesjugendseelsorger Orte, "wo junge Menschen ihren Glauben zum Ausdruck bringen und Erfahrungen machen können, die ihr Leben prägen werden".

"Österreicher-Treffen" in Panama

In Panama-Stadt bildet am 22. Jänner das traditionelle "Österreicher-Treffen" den gemeinsamen Auftakt zu den WJT-Haupttagen. Bei dem Treffen mit Bischof Krautwaschl in einer Salesianerschule in Panama-Stadt können die österreichischen Teilnehmer einander kennenlernen. Nachmittags eröffnet dann der panamaische Erzbischof Jose Domingo Ulloa mit einer Messe offiziell den Weltjugendtag. Neben den großen Gottesdiensten mit dem Papst als Höhepunkte bilden die Katechesen an den Vormittagen weitere wichtige Bestandteile des Weltjugendtags. Auch Bischof Krautwaschl wird in Panama eine der Katechesen für die deutschsprachigen Pilger halten.

Weltjugendtag, weil ...

Der Weltjugendtag wird von der katholischen Kirche ausgerichtet und geht auf eine Initiative von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) zurück. Das jeweilige katholische Kirchenoberhaupt lädt regelmäßig junge Christen aller Erdteile zu einem Treffen unter einem bestimmten Motto ein. Im Wechsel werden die Weltjugendtage jährlich in kleinerem Rahmen in den Diözesen vor Ort sowie rund alle drei Jahre als weltweites Großtreffen organisiert. Papst Franziskus nahm bereits an zwei früheren derartigen Großtreffen teil, 2013 im brasilianischen Rio de Janeiro und 2016 in Krakau in Polen. (red/kathpress)

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Fotocredit:  Brian Gratwicke / flickr.com (CC BY 2.0)