"Gerecht" im herkömmlichen Sinne geht es beim Gleichnis vom barmherzigen Vater nicht zu. Frau Mag. Angelika Gumpenberger-Eckerstorfer stellt in dieser Predigt dem Gleichnis verschiedene Lebenssituationen unserer heutigen Lebens gegenüber und geht dabei der Frage nach: Was steht mir zu?

Haben Sie schon die Arbeitnehmerveranlagung gemacht?
Haben Sie alle Zuschüsse und Förderungen für Ihre Kinder in Anspruch genommen?
Man wird doch nicht was liegenlassen?
Der jüngere Sohn im Gleichnis hält es auch so und nimmt das in Anspruch, was ihm rechtlich zugesteht und bittet den Vater vor seinem Tod um seinen Erbteil.

Ebenso leben viele im dauernden Vergleich oder Jammern auf hohem Niveau. Menschen geben sich mit dem Erreichten meist nicht lange zufrieden.
Angelika Gumpenberger-Echerstorfer gibt einige Ideen mit in die nächste Fastenwoche, was ich einmal ausprobieren könnte:
_ Warum mehr wollen, wenn alles lebensnotwendige vorhanden ist?
_ Ich könnte mein Leben, meine Güter genießen - und mir bewußt Zeit dafür zu nehmen.
_ Ich könnte Großzügigkeit und Barmherzigkeit als privates Betriebsprogamm installieren.
_ Ich könnte "Neid" aus meinem Denkgen streichen und wahrnehmen, wieviel Freunde und Energie mir das lässt.

Hier finden Sie die Predigt im vollen Wortlaut: "Was mir zusteht"