Ankündigung Pfarrverband Vorderland

Bahnhofstraße 13 A-6800 Feldkirch
T 05522 3485-209 F 05522 3485-5
pastoralamt@kath-kirche-vorarlberg.at
www.kath-kirche-vorarlberg.at
DVR 0029874/1200


Feldkirch, 22. September 2018
Pfarrinformation – Vorderland
Zu Verlesen in den Gottesdiensten am 22. und 23. September


Liebe Schwestern und Brüder,
manche von Ihnen haben vielleicht schon etwas gehört, wieder andere waren bei den
Informationsabenden der Diözese für die Pfarrgemeinderäte und Pfarrkirchenräte, die
vergangene Woche in mehreren Pfarren des Vorderlandes stattgefunden haben, selber mit
dabei. Damit alle auf demselben Stand sind, möchten wir Sie heute darüber informieren,
welche Pläne und Überlegungen es für die zukünftige Zusammenarbeit der Pfarrgemeinden
des Vorderlandes in der Seelsorge gibt. Pastoralamtsleiter Martin Fenkart schreibt an
unsere Pfarre:


Liebe Gottesdienstgemeinde,
einige Pfarren der Region Vorderland – damit meine ich die Pfarrgemeinden
Dafins, Fraxern, Klaus, Muntlix, Röthis, Sulz, Viktorsberg, Weiler – werden derzeit
von vier Priestern betreut. Es ist also bereits jetzt so, dass ein Priester für mehrere
Gemeinden verantwortlich ist. In Zukunft wird die gute Zusammenarbeit unter den
Pfarren – auch angesichts des Priestermangels und des Fehlens von ausgebildetem
Fachpersonal in der Pastoral - ganz entscheidend sein. Denn nicht nur die Kirche,
sondern auch die Gesellschaft verändert sich.
Um hier nicht von den Entwicklungen überholt zu werden, haben sich vergangene
Woche Vertreter der Diözese mit Vertretern der Pfarre, der Pfarrgemeinde- und
Pfarrkirchenräte Ihrer Pfarre getroffen. Thema der Informationsabende war die
Zukunft der Seelsorge in den Pfarren des Vorderlandes. Im Gespräch mit den
Gremien wurden deren Anliegen, Wünsche und Bedenken gesammelt.
Anfang Oktober wird ein Entwicklungsprozess zur Zusammenarbeit der besagten
Pfarrgemeinden im Vorderland gestartet, der bis Pfingsten 2019 dauern wird.
Prinzipiell geht es darum, die Priester in Verwaltung und Organisation zu entlasten,
damit sie frei sind für die Seelsorge. Des Weiteren geht es darum, mittel- und
langfristig die Pfarrleitung so zu organisieren, dass Priester und Laien stärker
zusammen arbeiten, haupt- und ehrenamtliche Frauen und Männer Verantwortung
in der Pfarre mit übernehmen. So ist sichergestellt, dass die Kirche an jedem Ort
Ansprechpersonen hat, auch wenn gegebenenfalls kein Priester mehr im Ort
wohnen kann. Derzeit werden in der ganzen Diözese neue Formen der
Zusammenarbeit in größeren Pfarrverbänden vorbereitet, damit die Kirche immer
nahe bei den Menschen sein kann.