Erstkommunion und Taufe

Erstkommunion – Taufe

Liebe Eltern
Ihr Kind besucht den Katholischen Religionsunterricht und möchte gemeinsam mit den anderen Kindern an der Feier der Erstkommunion teilnehmen?
Dann muss es getauft werden.

Was ist die Taufe?
Die Taufe steht am Beginn des Christ-seins. Der Mensch, der Christ werden will, bittet um seine Taufe. In der Taufe wird er drei mal mit Wasser übergossen. Der Priester oder Diakon spricht dazu: „NN. ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Die Taufe ist das Aufnahmeritual der Kirche. In ihr wird ausgedrückt: du bist ein geliebtes Kind Gottes. Du gehörst von nun an zu ihm, egal was passiert.

Diese Zusage gilt für immer, deshalb kann die Taufe auch nicht rückgängig gemacht werden.

Liebe pastorale Mitarbeiterin / lieber Pastoraler Mitarbeiter

Die Zahl der Kinder, die zur Erstkommunionvorbereitung kommen und noch nicht getauft sind, nimmt zu. Das ist eine große Chance.
Denn wenn die Tauffeier würdig begangen und nicht einfach abgehakt wird, ist das ein  Gewinn für alle: die Eltern der Täuflinge, den Täufling selbst und all die anderen Kinder, die auf dem Weg zur Erstkommunion sind.
Nach Möglichkeit sollten auch andere Kinder, die sich auf die Erstkommunion vorbereiten, in die Tauffeier eingebunden oder zumindest eingeladen werden.
Im Gegensatz zur Kleinkindtaufe gibt es für die Feier der Taufe von Kindern im Volksschulalter und deren Vorbereitung noch wenig Traditionen, Handreichungen und Ideen.
Ein Vorschlag dazu kommt aus der Diözese Linz:

http://www.beziehungleben.at/taufe

Du! Geliebt. Gesegnet. Getauft. Taufvorbereitung im Zusammenhang mit Erstkommunion für Kinder im Volksschulalter
Dieser Behelf der Diözese Linz orientiert sich am Katechumenat für Erwachsene. Der besondere Charme ist die Idee, andere Kinder als Begleitkinder in die Taufvorbereitung einzubinden. Und dem Täufling zur Seite zu stellen. Dies können KlassenkameradInnen, Kinder der Jungschargruppe, die Tischrunde oder MinistrantInnen sein.

Kinder begleiten Kinder ist der Grundgedanke.

Der Taufweg beginnt mit einer Liturgie. Der Täufling wird durch den Segen ins Katechumenat aufgenommen.
Die Liturgie ist anspruchsvoll und sollte an die individuellen Gegebenheiten angepasst werden. Eventuell können auch zur Segensfeier schon andere Kinder, die mit kirchlichen Feiern vertraut sind mit eingebunden werden, damit kirchenferne Eltern sich an ihnen orientieren können und durch die Feier getragen werden.
Das nächste Treffen richtet sich nur an die Kinder und ist gestaltet wie ein Kinderbibeltag.
Im dritten Treffen wird dann der Kirchenraum erkundet und speziell der Ort der Taufe, das Taufbecken.