Angebote von KBW ReferentInnen

PAL Dr. Walter Schmolly:
"Schnee von gestern oder Orientierung für morgen?
Was das Zweite Vatikanische Konzil uns heute noch zu sagen hat."
Papst Johannes XXIII. sah es als die Aufgabe des Konzils, durch eine „angemessene Erneuerung“ der Kirche jener gesellschaftlichen Veränderung Rechnung zu tragen, durch die „die Menschheit in eine neue Ordnung eintritt“. Noch stecken wir mitten in dieser Erneuerung. So sind viele Perspektiven des Konzils heute kraftvoller und bedeutsamer denn je.

Prälat Dr. Hans Fink: 
"Der Aufbruch des 2. Vatikanischen Konzils.
Erinnerungen und Perspektiven"
Der Referent zeigt auf dem Hintergrund vieler persönlicher Erinnerungen aus der Zeit vor dem Konzil, wie viel Positives dieses in den letzten 50 Jahren in vielen Bereichen religiösen und kirchlichen Lebens gebracht hat: für das Gottesbild, Jesusbild, Kirchenbild, für das Verhältnis zu den anderen Kirchen und Religionen.
Es ist viel mehr, als wir gewöhnlich wahrnehmen und es gibt Zuversicht und Hoffnung für die Kirche in der Zukunft.

Dr. Elisabeth Dörler
"Gebt Zeugnis von eurer Hoffnung – das achtsame Sprechen vom eigenen Glauben mit Menschen aus anderen Religionen "(Ad gentes als Schwerpunkt)

„In unserer Zeit“ – seiner Zeit voraus (Schwerpunkt Dialog mit dem Islam im Licht des Konzils) 
 
„Zeugnis – Mission – Konversion im Blick auf Christentum und Islam“

Dr. Markus Hofer
"Fromm und lebenslustig"
Viele verbinden mit dem Glauben eine tief ernste Haltung, in der das meiste sündhaft ist, was lustvoll wäre. Die biblische Perspektive ist viel eher fromm und lebenslustig. Genießen aus der Hand Gottes, könnte das Motto biblischer Alltagsspiritualität sein. Das Konzil selber spricht von einem tiefgreifenden Verlangen des Menschen nach einem erfüllten Leben, von einem profunden Appetit auf das Leben.

Cons. Mag. Elmar Simma:
„Freude und Trauer – Kirche in der Welt von heute“
Das Konzilsdokument „Kirche in der Welt von Heute“ befasst sich sehr intensiv mit dem Spannungsverhältnis „Kirche und Welt“ und zeigt in prophetischer Weise auf, welche Aufgaben die Kirche auch heute im dritten Jahrtausend hat und wie sie diese umsetzen kann und soll.

„Der Ungehorsam von oben“
Es wird viel über die ungehorsamen Priester diskutiert. Es wäre gut, sich mehr zu überlegen, was Gehorsam bedeutet, der in sich noch nicht gut oder schlecht ist. Es kommt immer auf die Inhalte und Umstände an. Noch wichtiger scheint mir die Frage, was denn diesen „Notschrei“ ausgelöst hat. Ist nicht die Kirchenführung schon längst „ungehorsam“ – dem Evangelium, dem Konzil und den Nöten der Menschen gegenüber?
 
Cons. Mag. Erich Baldauf
„Das Konzil und die weitere Entwicklung“

Mag. Willibald Feinig
"Evangelium aus Fleisch und Blut - Johannes XXIII.:
Liebenswerter Christ, junggebliebender Alter, nachhaltiger Reformer"
Vortrag und Gespräch, evtl. mit Lesung und Ausstellung
Willibald Feinig hat Papst Johannes XXIII., der durch seinen lebenslang geübten Glauben,
durch seine Persönlichkeit und durch den Mut zum Zweiten Vatikanischen Konzil
eine Zentralgestalt der Kirche geworden ist, ein ungewöhnliches Büchlein gewidmet
(Vergessener Gesandter, Otto Müller, 2005). 

"Johannes XXIII. selig"
Er hat den 3. Weltkrieg (mit)verhindert. Er hat sein langes Leben lang aus seinem kirchlichen Umfeld, wie es war, das Beste gemacht und darüber hinausgeschaut.
Sein Beten war nichts Äußerliches, sein Traditionsbezug frei von Komplexen; durch Einverleibung liebenswerter Vorbilder und durch die unaufhörliche Arbeit an seinem Denken und Wollen hat er, als alter Mann Papst geworden, „ungeheure geistliche Energien“ (Zitat G.B. Montini, später Paul VI.) in anderen - auch NichtkatholikInnen und NichtChristenInnen - geweckt. 

Buch: „Willibald Feinig, Vergessener Gesandter. Denkmal für Johannes XXIII.“
(130 S., geb. mit Fotografien von Nikolaus Walter) ist 2005 im Otto Müller Verlag, Salzburg, erschienen.

Wanderausstellung „Prophetisches Vermächtnis“
Auf 12 Tafeln (70 x 100) stellt diese Wanderausstellung das Leben und Wirken des Konzilpapstes Johannes XXIII. dar. Entlehnbar über die Medienstelle

Univ. Prof. Dr. Roman Siebenrock
"Papst Johannes XXIII. und das Konzil"

Pfr. Mag. Wilfried Blum
"Vom Haus voll Glorie schauet zum Zelt Gottes unter den Menschen"
Die unterschiedlichen Kirchenbilder ergehen durch den Weg von der Basilika zur St. Josef-Kirche.
Kaum irgendwo wird in einer Gemeinde sichtbar, was das Konzil in der Theologie des Kirchenraumes wieder entdeckt hat.Die Symbolik der Bergkirche und die der St. Josef-Kirche „sprechen dafür eine eigene spirituelle wie theologische Sprache“.

Prof. Mag. Dr. Agnes Juen
"Offene Fenstern und Türen in unserer Kirche – eine Utopie?"
Die brennenden Fragen in der Kirche sind sehr dazu geeignet etwas Zugluft oder frische Luft in die Kirche zu bringen. Im 5o-jährigen Jubiläumsjahr des Konzils wollen wir die Zeichen der Zeit ansprechen. Die Konzilsdokumente, wie „Gaudium et spes – Kirche in der Welt von heute“, sprechen davon und wir lassen sie erneut zu Wort kommen. Wer diese Themen anspricht, ist schon im Sprung nach vorne: Menschen mit Brüchen, Frauen in der Kirche und Sehnsucht nach aktuellen religiösen Ausdrucksformen.  Wir wollen diesen Fragen aus der Sicht der Frauen Raum geben.