Erinnern und erzählen

J.B. Metz sagt, dass Kirche sich verstehen muss als öffentliche Zeugin und Vermittlerin einer gefährlichen Freiheitserinnerung in den Systemen unserer emanzipatorischen Gesellschaft.

Erinnerung verpflichtet

Erinnerung ist dann gefährlich: Wir erinnern uns an das, um was es wirklich in unserem Glaubensleben geht, und diese Erinnerung fällt uns auch schwer, weil das Evangelium noch mehr an lebensweckenden Kräften in sich trägt, als wir bisher persönlich und gemeinschaftlich realisiert haben.

Die Erinnerung ist gefährlich, weil sie verbindlich und aufs neue verpflichtend uns vor Augen stellt, dass Gott in der Vergangenheit und in der Gegenwart Heil geschenkt hat und schenkt.